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Emmaus-Chronik

 

Das Neueste aus der Emmaus-Gemeinschaft...

 

Mai

Im Mai verlässt uns Volontärin Tamara Gropper. Als gelernte Altenpflegerin war sie uns eine große Hilfe. Danke dafür, liebe Tamara.

 

Sr. Hildegard Enzenhofer geht in die wohlverdienten Ferien nach Österreich. Von den Mitschwestern ihrer Heimatprovinz bekommt sie eine einwöchige Kneippkur im Kloster Marienkron geschenkt. So kehrt sie nach drei Wochen mit neuer Kraft und Energie zurück in die Gemeinschaft.

 

Auch Sr. Waltraud Mahle fährt für einige Zeit in den Urlaub. Wir freuen uns sehr, dass sie sich entschieden hat in Emmaus zu bleiben. Als „Fachfrau“ wird sie für den Wirtschaftsbereich des Hauses verantwortlich sein. Dass sie früher als Pastoralassistentin gearbeitet hat, zeigt sich auch in der schönen und bereichernden Gestaltung der Liturgie und Gebetszeiten.

 

Natalie Gaitzsch, Altenpflegerin und Ergotherapeutin aus Berlin, unterstützt uns mit ihrem Fachwissen für einige Monate.

Juni

Wiebke Wiechert, Katharina Küppen und Maria Karakanti machen im Juni und Juli bei uns ein Praktikum im Rahmen ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

 

Gemeinsam mit den Studierenden unserer Pflegeschule freuen wir uns, dass der neue Sportplatz nach mehrmonatigen Bauarbeiten im Juni fertig ist und seiner Bestimmung übergeben werden kann. Der Platz selbst wurde von der KfW-Entwicklungsbank finanziert. Mit der Hilfe weiterer Wohltäter konnten wir noch ein Gebäude mit Tischtennisraum und Sanitäranlagen bauen. So spendete der Lions Club Linz Inneneinrichtung und Sportgeräte. Vergelt’s Gott!

 

Unser Sportplatz, der erste seiner Art in der Umgebung, wird von den jungen Leuten mit sehr viel Freude genutzt – bietet er doch einen Ausgleich zum oft „kopflastigen“ Unialltag.

Sr. Melitta Kaufmann fliegt zur Mutter-Maria-Studiengruppe nach Rom und macht anschließend Urlaub in ihrer Heimat, dem „Ländle“ Vorarlberg. Ab Mitte August wird sie eine einjährige Sabbatzeit nehmen.

 

Früher als geplant verlässt uns unser Zivi Frederik Mönkediek, der als Krankenpfleger in der Pflege mitgearbeitet hat. Danke, lieber Frederik, für dein kräftiges Zupacken.

Regina Albani, die uns tatkräftig in der Küche geholfen hat, kehrt zu ihrer Familie zurück.

 

Juli

Sr. Myriam Stalder fährt nach zwei Jahren zu ihrer Familie in die Schweiz. Sr. Maria Illich von der Gemeinschaft der Steyler Missionsschwestern verbringt eine dreimonatige Sabbatzeit in unserer Gemeinschaft.

Daniel Häger, Nathalie Jelen und Debora Oehring kehren im Juli nach Deutschland zurück, um sich auf den Berufseinsatz oder das Studium vorzubereiten. Elisabeth Richenhagen hilft uns für sechs Wochen, bevor sie ihr Doktoratsstudium beginnt. Danke euch allen für eure Hilfe.

 

August

Sr. Małgorzata Oczkowicz fährt in ihre Heimat nach Polen; es sind ihre Ferien. Am 15. August feiert sie ihr 25-jähriges Professjubiläum und als Geschenk darf sie eine Reise nach Italien machen. Wir freuen uns, dass auch sie sich entschieden hat in Emmaus zu bleiben und mitzuhelfen. Ihre Erfahrungen in anderen Missionen und Apostolaten bekommen wir geschenkhaft zu spüren. Danke, liebe Sr. Margo.

 

Wir freuen uns über den Besuch von Sr. Brigitte Thalhammer, Provinzleiterin aus Österreich, Sr. Amata Rindler, Sr. Carmen Maria Weiß und Sr. Christiane Reisinger. Sie kommen mit einer Pilgergruppe. Sr. Brigitte, die für die Reise verantwortlich war, bleibt noch einige Tage in unserer Gemeinschaft.

 

Florian Bittlmayer ist gelernter Mechatroniker und war unser letzter „offizieller“ Zivi im Garten. Am 1. August verlässt er uns. Danke, lieber Florian, für deine Hilfe und die Weitergabe deines Wissens. Der bayerische Maibaum, deine Initiative, wird dich noch lange im Emmausgarten lebendig erhalten.

 

Der Abschied von Lisa Wilms und Lisa Kirchgäßner fällt uns besonders schwer. Mit sehr viel Freude und Kreativität waren sie ein Jahr bei uns. Ihre Lebendigkeit hat die Hausgemeinschaft und die alten Menschen bereichert. Der zweite Grund unserer Traurigkeit ist, dass die neue Voli-Gruppe aufgrund der Visaprobleme noch nicht hier ist. Zum Abschied gestaltet Sr. Waltraud eine sehr schöne Vesper, an der vor allem die Lebens- und Arbeitsorte dieses Jahres besucht werden und dort gebetet wird.

 

Volker Schwerdtner aus Stade (Niedersachsen) und Simon Schwörer aus Sigmaringen (Baden-Württemberg) sind die „Neuen“ im Garten. Herzlich willkommen euch Beiden und viel Freude bei den vielfältigen Arbeiten.

September

Die gute Zusammenarbeit mit den Schwestern Borromäerinnen hier in Qubeibe schätzen wir sehr. Zu den Besonderheiten gehören die Einladungen ins „Hotel Thoma“. Die schöne Atmosphäre bei dem von Sr. Klara zubereiteten libanesischen Essen oder die Grillabende im Freien werden immer geschätzt und dankbar angenommen.

 

Im September kommen die Pflegeschülerinnen Leonie-Zoe Baumgardt, Dinka Garibovic und Lea van Terwingen aus Neuss zu einem sechswöchigen Praktikum in unsere Gemeinschaft.

Eigentlich hätten sie ja bereits im August kommen sollen: Pia Nienhaus aus Havixbeck (Nordrhein-Westfalen), Maike Lindenberg aus Verden (Niedersachsen), Cornelia Ameling aus Köln und Mathilde Eilrich aus Salzwedel (Sachsen-Anhalt). Aufgrund von Visumsschwierigkeiten verzögerte sich ihre Ankunft um einige Wochen. Auch euch ein herzliches Willkommen in Emmaus.

 

Leider verlässt uns Natalie Gaitzsch in diesem Monat, um ihr Masterstudium zu beginnen, für das sie ein Stipendium bekommen hat. Durch ihr Fachwissen, aber vor allem durch ihre Geduld und Liebe zu den Menschen konnte sie einigen zu mehr Mobilität verhelfen. Im Namen deiner Schützlinge sagen wir ein großes Danke.

 

Anneliese und Peter Hofer, ein Lehrer-Ehepaar aus Haibach im Mühlkreis (Oberösterreich), haben sich ein halbes Jahr Auszeit genommen und helfen uns sechs Wochen bei der Olivenernte. Sie waren vor Jahren mit einer Pilgergruppe bei uns gewesen und hatten seitdem den Kontakt zu unserem Haus gehalten.

 

Der Antrag der Palästinenser auf UN-Vollmitgliedschaft sowie die bevorstehende Freilassung Hunderter Häftlinge aus israelischen Gefängnissen bringen Bewegung in die Dörfer. Es gibt Befürchtungen über einen neuen Krieg und Unruhen werden vorausgesagt. Nichts von dem ist eingetroffen.

 

Menschenleer sind die Straßen, als Mahmud Abbas am 23. September seine Rede vor der UNO-Vollversammlung hält. Auch wir als Gemeinschaft sitzen vor dem Fernseher. Der Rede folgt eine fröhliche Nacht mit vielen Feuerwerken und Feiern – für uns eine ziemlich schlaflose Nacht. Die Freudenfeiern dauern noch einige Tage an – bis schließlich doch wieder Ernüchterung einkehrt, da mit einer positiven Antwort der UNO auf den Antrag Palästinas in naher Zukunft wohl nicht zu rechnen ist.

Oktober

Der Tod unserer lieben Mitschwester Therese Marie Weissensteiner erfüllt unsere Gemeinschaft mit tiefer Trauer. Gerne erinnern wir uns an ihr Wirken in Beit Emmaus. Ihre letzte Ruhe findet sie auf dem Friedhof der Borromäerinnen in Jerusalem.

 

Sr. Benigna Leuthner fährt nach Österreich in Ferien und um sich einer Gesundenuntersuchung zu unterziehen.

Miriam Kunert war schon als Praktikantin bei uns. Zurück in Deutschland beschließt sie, uns ein Jahr in der Pflege zu unterstützen. So freuen wir uns, dass sie nach bestandenem Diplom wieder bei uns ist und uns mit ihrem Fachwissen hilft.

 

Unser Dank gilt den Benediktinern vom Zion, die fast jede Woche zum Sonntagsgottesdienst nach Emmaus kommen. Eine große Freude ist für uns der Besuch des neuen Abts P. Gregory Collins OSB. Er kommt bereits am Nachmittag, um unser Apostolat kennen zu lernen. Nach der Messe lassen wir den Tag mit einem guten Abendessen und anregenden Gesprächen ausklingen.

Der Gemeinschaftsausflug führt die Schwestern an einem wunderschönen Herbsttag zum Jakobsbrunnen nach Nablus, zur Taufstelle Jesu an den Jordan und in die Wüste. Die bewährte „Reiseleiterin“ ist Sr. Thoma Metten von den Borromäerinnen. Auch die Volontäre machen einen Ausflug; es geht in die Wüste zum Wadi Qelt.

 

Mitte Oktober beginnen wir mit der Olivenernte, die aufgrund des mangelnden Regens sehr schwach ausfällt. Auch wenn wir nur gut ein Drittel der üblichen Menge ernten, sind wir dankbar. So feiern wir am letzten Oktobersonntag Erntedank. Wir freuen uns, dass dazu Ludger Bornemann aus Tabgha kommt.

 

Und so wie das Jahr langsam seinem Ende entgegengeht, so schließt auch diese Emmaus-Chronik. Wir wünschen Ihnen und euch allen einen besinnlichen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

 

 

 

 

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