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Sr. Therese Marie SDS gestorben

 

Am 3. Oktober verstarb Sr. Therese Marie (Teresa Weissensteiner) von der Gemeinschaft der Salvatorianerinnen in Beit Emmaus im Alter von 82 Jahren.

 

Schwester Therese Marie wurde am 31.Mai 1929 in Sarnthein, Diözese Bozen - Brixen, Südtirol geboren. Am 21. November 1947 trat sie in Rom in unsere Kongregation ein, wo sie ihr Noviziat am 11. Oktober 1948 begann. Das Jahr darauf, 1949 legte sie ihre Erste Profess ab. Die Ewige Profess feierte sie 1955 in Abbots Langley, England.

1949 -1952: Rom; 1952 -1961 Abbots Langley – England (Haushalt); von 1965 bis 1967 wurde sie Assistentin der Novizenmeisterin in Marino-Rom. Danach verbrachte sie wieder zwei Jahre in England, dann neun Jahre in Rom, wo sie für die Krankenhausangestellten und Gäste verantwortlich war. 1978 wurde sie ins Heilige Land gesendet, wo sie in Emmaus - Qubeibeh zunächst zehn Jahre in der Altenpflege tätig war, danach im Haushalt bis zu ihrem Tod.

 

Sr. Therese war eine tiefgläubige und überzeugte Salvatorianerin. In ihrer Einfachheit und Gott-Verbundenheit hat sie Vielen Hoffnung geschenkt. Menschen, die mit ihr in Berührung kamen, bezeugen durch ihre Aussagen ihre Echtheit und ihre Treue zu ihrer Berufung.

Ein geistlicher Begleiter hat sie so erfahren: „Ich fand das Leben von Therese beispielhaft und bezeichnend in ihrer Berufung, konkreten Nachfolge, in ihrer Leidensfähigkeit aus Liebe zu Jesus und ihrer Solidarität zu Menschen, die durch viel Leid gehen müssen in ihrem Leben“. Ihr Leben in Emmaus (33 Jahre) war das Zeugnis einer wahren Emmaus - Jüngerin. Als „Seele des Hauses“ hat sie die Hausgemeinschaft – Mitschwestern, MitarbeiterInnen, Volontäre/Innen und Pflegebedürftige - wesentlich mitgeprägt.

 

Während ihrer Zeit in Emmaus hat sie verschiedene Ämter und Aufgaben in der Gemeinschaft wahrgenommen (Hausoberin, Assistentin, Prokuratorin und Verantwortliche in der Küche, wo sie immer ein liebevoller Ansprechpartner war). Oft am Tage holte sie sich Kraft in der Kapelle.

Schwester Therese Marie war die kluge Jungfrau, die bereit war, ihrem Herrn entgegen zu gehen: bewusst hat sie ihr Leben ihrem Schöpfer zurückgegeben. Ihr handgeschriebener Lebenslauf endet mit den Worten: Christus ist mein Leben, Sterben ist mir Gewinn.

 

Wir danken Gott für ihr Leben und ihren unermüdlichen Einsatz in unserer Region.

 

Die Auferstehungs-Liturgie am 5.Oktober 2011 zelebrierte der griechisch katholische Bischof von Jerusalem im Ritus der Ostkirche. Anschließend begleiteten wir mit mehreren Freunden der Salvatorianerinnen Schwester Therese Marie zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Friedhof der Borromäerinnen in Jerusalem. R.I.P.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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