Auszug aus dem Bericht zur Generalversammlung am 17. November 2010 – Heinz Thiel, Generalsekretär –
(1) Einleitung:
Vor wenigen Tagen bin ich auf unser Vereinslogo angesprochen worden. Neben einem Austausch über die zentrale Bedeutung des Jerusalem-Kreuzes unterstrich mein Gesprächspartner, wie gut kennzeichnend doch die aus dem Brotvermehrungsmosaik adaptierten Mosaiksteine in der Darstellung des Kreuzes auch symbolhaft für die Arbeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande stehen.
Gerne möchte ich mit Ihnen in meinem folgenden Bericht einige dieser „Mosaiksteine“ näher betrachten. Ich hoffe, es entsteht dabei ein „Gesamtbild“, das Sie ausreichend informiert „über die Lage der Vereinsangelegenheiten“ und damit über die wesentlichen Entwicklungen im vergangenen Jahr.
Ich tue dies im Auftrag des geschäftsführenden Vorstandes, der im Berichtszeitraum insgesamt zu sechs Vorstandssitzungen, zwei Sitzungen mit dem Verwaltungsrat, vier Sitzungen mit der Baukommission für den Klosterneubau in Tabgha sowie einer Präsidiumssitzung mit unserem Präsidenten, Kardinal Joachim Meisner, und dem Geistlichen Leiter, Msgr. Daniels, zusammentrat. In diesen Gremien wurden die inhaltlichen und konzeptionellen Perspektiven der Arbeit beraten, die notwendigen und grundlegenden Sach-, Finanz- und Personalentscheidungen getroffen und damit die Arbeit im vergangenen Jahr wiederum gesteuert, begleitet und kontrolliert.
Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle nicht nur an die beiden weiteren Vorstandsmitglieder, unseren Vizepräsidenten, Herrn Hermann-Josef Großimlinghaus, sowie Herrn Dr. Rudolf Solzbacher, für den zeitlich schon so enormen Einsatz, sondern insbesondere - und dies sicher auch im Namen der beiden Letztgenannten -, an die Mitglieder des Verwaltungsrates für die vertrauensvolle, sachkompetente Zusammenarbeit und auch an alle, die sich im Ehrenamt im vergangenen Jahr wiederum so tatkräftig für unsere Anliegen engagiert haben.
Nennen möchte ich hier namentlich:
- Herrn Erzdiözesanbaumeister Martin Struck, dessen fachkompetente Mitwirkung in der Baukommission und darüber hinaus zum Gelingen des Klosterneubaus in Tabgha entscheidend beiträgt;
- Herrn Stefan Mock, der neben seinen verschiedenen Aktivitäten zur Spendenakquise unter anderem auch unermüdlich mitwirkt an der Planung und Gestaltung der „Ausstellung der Tempelbergmodelle und der archäologischen Sammlung Prälat Läufer “ in Jerusalem, die wir hoffentlich im kommenden Jahr auch in den Räumen des „Görres-Hauses“ realisieren können;
- und nicht zuletzt Prälat Erich Läufer, der auch nach seinem Ausscheiden als Verwaltungsratsvorsitzenden und der ehrenvollen Verabschiedung aus dem Amt im vergangenen Jahr mit dem „ungebremsten“ Elan der vergangenen Jahre weiter verantwortlich unsere Mitgliederzeitschrift gestaltet.
Sie stehen für viele, die im Großen wie im Kleinen einen wertvollen Beitrag zu dem „Mosaik“ leisten. Ihnen allen, auch den vielen Förderern und Spendern, für alle Unterstützung der verschiedenen Anliegen gleich zu Beginn meines Berichts einen aufrichtigen Dank! Sie machen durch ihre Beiträge zur Palmsonntagskollekte, durch zahlreiche Einzelspenden, durch den Mitgliedsbeitrag, durch Vermächtnisse und weitere Zuwendungen (so unter anderem auch an unsere Heilig-Land-Stiftung) vieles von dem erst möglich, über das ich nun aus unserer Hilfswerkstätigkeit berichten kann:
(2) Kirchliches Hilfswerk für den Nahen Osten
Wie wir in diesem zentralen Bereich der Vereinsarbeit unsere Verantwortung und unsere Verpflichtungen wahrgenommen haben, erläutere ich Ihnen anhand einer zusammenfassenden Übersicht und einigen Beispielen :
Durch Zuschüsse zum laufenden Betrieb, durch die Finanzierung von Personalkosten im Rahmen von Gestellungsverträgen sowie durch substanzerhaltende und ergänzende Baumaßnahmen lag ein Schwerpunkt der Förderung unserem Auftrag gemäß bei den vereinseigenen Einrichtungen mit ihren je eigenen Aufgabenbereichen:
- der Benediktinerabtei Dormitio mit der Basilika, dem Theologischen Studienjahr und dem Kloster mit der Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte in Tabgha,
- dem Altenpflegeheim Beit Emmaus Qubeibe mit der Pflegeschule,
- der Schmidt-Schule
- sowie den beiden Pilger- und Gästehäusern in Tabgha und Jerusalem.
Mit einem Fördervolumen im laufenden Jahr von 879.500,-- € konnten wir wiederum einen Beitrag dazu leisten, dass in diesen Einrichtungen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, die einer stetigen inhaltlichen und konzeptionellen Weiterentwicklung der Arbeit dienen.
Mit insgesamt 205.300,-- € – darunter auch 20.000,-- € aus Mitteln der Heilig-Land-Stiftung– konnten wir bisher (über unser Engagement für die Schmidt-Schule hinaus) auch weitere Einrichtungen und Maßnahmen im Bereich der Erziehungs- und Bildungsarbeit fördern. Dazu gehören mit einem Regelförderbeitrag und weiteren Einzelzuschüssen
- die Bethlehem Universität
- die Peter-Nettekoven-Schule in Beit Sahour,
- der Kindergarten / die Vorschule St. Charles in Jerusalem,
- die Griechisch-Katholische Patriarchatsschule in Ramallah
- die Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth.
Nimmt man die 24.000,-- € zur Förderung im Bereich der außerschulischen Jugendbildung durch die Bezuschussung von
- Jugendfreizeitmaßnahmen und Sommercamps sowie
- Begegnungs- und Ausbildungsprogramme hinzu,
so zeigt sich auch für dieses Jahr, dass es zunehmend gelingt, einen deutlichen Akzent unserer Förderung in diesem Bereich zu setzen.
Einrichtungen und Projekte im Bereich des Gesundheitswesens (im weitesten Sinne) konnten wir weiterhin durch eine regelmäßige Förderung
- der Poliklinik „Emmaus Ave“,
- des Waisenhauses / der Kinderkrippe „Crèche Bethlehem“,
- des Heimes für schwerstbehinderte Kinder „St. Vincent“ in Ain Karem
- sowie durch die Bezuschussung von Baumaßnahmen im St.-Louis-Hospital und der Weiterleitung von zweckgebundenen Spenden an das Caritas-Baby-Hospital (50 T. €) mit insgesamt 163.000,-- € unterstützen.
Unmittelbare Nothilfe für christliche Familien wurde unter anderem auch über die in den vereinseigenen Einrichtungen tätigen Ordensgemeinschaften geleistet. Der Förderbetrag betrug hier 25.750,-- €.

Viele Hilfen waren möglich durch zahlreiche Einzelspenden. Abschließend möchte ich mit einer Zahl verdeutlichen, was in diesem Zusammenhang auch administrativ im Generalsekretariat geleistet wird: Insgesamt wurden 2.561 Dankesschreiben verschickt, in denen wir insbesondere auch bei der Weiterleitung aller zweckgebundenen Spenden den Dank der jeweiligen Adressaten zum Ausdruck bringen.
(3) Vereinseigene Einrichtungen
Kloster Tabgha
Über den aktuellen Stand zum Neubau des Klosters in Tabgha wird Prior Ralph ergänzend zu seinem Jahresbericht informieren.
Dormitio-Abtei
Die würdigen und von allen Anwesenden angemessen empfundenen Feierlichkeiten zum 100-jährigen Kirchweihjubiläum der „Dormitio“, die ihren Abschluss - wie vor 100 Jahren – mit einer Begegnung im Paulus-Haus fanden, waren ein besonders glänzender Mosaikstein für den Konvent und den Verein im vergangenen Jahr. Dank auch an unseren Präsidenten, der – diesmal allerdings in seiner Eigenschaft als Erzbischof von Köln – durch eine großzügige Spende den Startschuss für die notwendige Neugestaltung des Kirchenraums in den kommenden Jahren setzen konnte.
Schmidt-Schule
In der Schmidt-Schule konnten wir bereits in diesem Jahr einige Baumaßnahmen (Cafeteria, Kiosk, Außentoiletten) realisieren, die den von Herrn Direktor Kircher erwähnten Beitrag zur Entwicklung der Schule als „Lern- und Lebensort“ weiterfördern sollen. Auch hier stehen mit Plänen zur Schulhofgestaltung und Erweiterung des Schulraumkonzeptes die nächsten Projekte bereits auf der Agenda.
Beit Emmaus
In Emmaus Qubeibe sind unter dem Motto „W er hätte das vor einigen Jahren gedacht...“ zwei besonders erfreuliche Entwicklungen hervorzuheben:
Erstens die Entwicklung im Konvent, der nunmehr mit den zwei neuen jüngeren Mitschwestern, die in diesem Jahr dazugekommen sind, aus 9 Salvatorianerinnen besteht und die Arbeit in Qubeibe trägt.
Und zweitens die stetige Entwicklung der Pflegeschule. An dieser Außenstelle der Bethlehem-Universität werden im kommenden Jahr die ersten Absolventen ihren Bachelor-Studiengang abschließen. Die Gesamtzahl der Studentinnen und Studenten belegt weiterhin die gute Annahme dieses Angebots für junge Menschen in der Westbank.
Paulus-Haus und Pilgerhaus Tabgha
Die Gästezahlen und hohe Auslastungsquoten in unseren beiden Gästehäusern, die Sr. Heidrun Rabe für das Paulus-Haus in Jerusalem und Frau Lavinia Jahshan und Pfr. Ludger Bornemann für das Pilgerhaus in Tabgha sprechen für sich und für die gute Leitung und Führung in den beiden Häusern. Gerade in Verbindung mit den zahlreichen Belegungsanfragen für 2011 gilt es auch hier weiterhin mit entsprechenden Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen „am Ball zu bleiben“, um auch zukünftig den zahlreichen Einzelpilgern und Pilgergruppen eine „gute Herberge“ sein zu können.
Im Paulus-Haus in Jerusalem wird eine dieser Maßnahmen über den Jahreswechsel die Neumöblierung der Gästezimmer sein; im Pilgerhaus Tabgha gilt es vor allem die Umgestaltung und Modernisierung der Küche in Angriff zu nehmen.
Wie sehr auch die Arbeit des Jerusalem-Büros mit Herrn Bernd Mussinghoff in der Leitung eine zunehmende Bedeutung zukommt, macht sicher dessen Bericht deutlich, aus dem sich entnehmen lässt, wie viele "Mosaiksteine" die Mitarbeiter dort in die Alttagspraxis mit einbringen. Erwähnen möchte ich hier (aus der Arbeit des Jerusalem-Büros) insbesondere die weitere Qualifizierung des Arbeitsfeldes der Projektförderung. Mit der Anstellung von Frau Weber als Projektassistentin konnte ein weiterer w ichtiger Schritt getan werden, der es ermöglicht, nicht nur unsere Arbeit in diesem Feld wirksamer zu gestalten, sondern im Sinne der guten Kooperation und Koordination auch umfassende Dienstleistung an Dritte, das heißt anderen kirchliche Hilfsorganisationen, anzubieten. Aktuell sind wir vor dem Abschluss einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit Missio, die vorsieht, dass das Jerusalem-Büro zukünftig die Abwicklung (d.h. die Überprüfung der Antragstellung, die kontrollierte Weitergabe bewilligter Mittel, die Überprüfung der Mittelverwendung sowie die Erstellung entsprechender Sachberichte) für deren Heilig-Land-Projekte übernimmt.
(4) Freiwilligendienste
Einen wichtigen Anteil zum Gelingen der Arbeit, nicht nur in den vereinseigenen Einrichtungen, leisten – und das bestätigen uns immer wieder die Verantwortlichen – die zahlreichen Volontäre, die wir im Kontext unserer „Freiwilligendienste“ ins Heilige Land entsenden können.
Die Gesamtzahl der Freiwilligen, die im Berichtszeitraum in 11 Institutionen im Einsatz waren, betrug 107. 54 von diesen Volontären leisteten ihren unterstützenden Dienst über einen Zeitraum von 12 Monaten, 53 für den Zeitraum von 3 bis 6 Monaten. Insgesamt 10 zwei- bis dreitägige Seminarveranstaltungen (davon zwei im Heiligen Land), die der grundlegenden Auswahl, der spezifischen Vermittlung, der Vorbereitung, Begleitung und nachgehenden Reflexion des Einsatzes dienen, wurden im Jahresverlauf von Frau Langel konzipiert und durchgeführt.
Einen wesentlichen Beitrag zur inhaltlichen Entwicklung und zur finanziellen Absicherung dieses Fachbereiches “Volontäre“ leisten mittlerweile auch die Förderkreise.
Jeder Freiwillige mit einer Einsatzzeit von 12 Monaten erklärt sich bereit, zur Unterstützung seines Dienstes und somit auch der jeweiligen Einsatzstelle einen Förderkreis aufzubauen und im Freundes- und Familienkreis für eine finanzielle und ideelle Unterstützung zu werben. Das Generalsekretariat verwaltet die Spenden, die über die Förderkreise eingenommen werden, und stellt entsprechende Spendenquittungen aus. Diese Beiträge werden ausschließlich für die Einsatzkosten der Freiwilligen verwendet und ein etwaiger Überschuss kommt dem Solidaritätskreis der Freiwilligendienste des DVHL zugute.
Der DVHL wurde als Träger im Rahmen des Bundesprogramms „weltwärts“ anerkannt. Somit werden für 2011 fünf Stellen in Einrichtungen in den palästinensischen Autonomiegebieten durch dieses Programm finanziert. Wir stehen allerdings dabei auch vor der Aufgabe, die damit verbundenen zusätzlichen administrativen und organisatorischen Erfordernisse innerhalb des Generalsekretariats abzusichern.
(6) Pilgerreisen
Der Beitrag, den die Pilger- und Studienreisen in der Vereinsarbeit leisten, setzt gleich mehrere Steine in das Mosaik ein, um im anfangs erwähnten Bild zu bleiben: Erstens bringt dieser Bereich, unserem Satzungsauftrag gemäß, zunehmend mehr Menschen in eine unmittelbare, lebendige Verbindung mit dem Heiligen Land, den Heiligen Stätten und den Ursprungsorten unseres Glaubens.
Zweitens schafft er damit auch die Verbindung und Verbundenheit zu dem Gesamtanliegen des Vereins, insbesondere durch die Gewinnung neuer Spender und Mitglieder.
Drittens trägt er damit zu einer verstärkten Aufmerksamkeit für die christliche Präsenz in der hiesigen Öffentlichkeit bei und
viertens ermöglicht die Veranstaltung der Pilgerreisen, insbesondere nach der Entwicklung in den vergangenen Jahren, auch in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht, dass wir unserer Gesamtverantwortung gerecht werden können. Dies ist ein Aspekt, dem wir auch für die kommenden Jahre – insbesondere unter den sich sicher weiter verringernden Einnahmen aus der Palmsonntagskollekte – in einer besonderen Art und Weise Rechnung tragen müssen. Im Jahr 2009 waren es 63 Gruppen und rd. 1.866 Personen, die eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternommen haben. Zahlen und Diagramme sehen wir im weiteren Verlauf dieses Nachmittags. In diesem Jahr konnten wir die Zahl erneut steigern auf 67 Gruppen und 1.990 Pilger/innen. Für das Jahr 2011 zeichnet sich ein nochmaliger Anstieg auf rd. 80 Gruppen und geschätzte 2.150 Pilger ab.
Wohin geht der Weg?
Dass im Bereich der Wallfahrten/Pilgerfahrten einiges los ist, lässt sich unschwer erkennen. Es scheint damit einen Bereich zu geben, der vom viel zitierten innerkirchlichen Schwund nicht berührt ist. Das ist jedoch kein Grund, sich bequem zurück zu lehnen.
Die steigende Popularität der Wallfahrt legt zudem nahe, dass auch die katholische Kirche und mit ihr die verschiedenen Organisationen, Gemeinschaften und Vereine sich dieses Instruments bedienen, um für ihre Anliegen zu werben.
Dem Deutschen Verein eröffnen sich hier gleich verschiedene Möglichkeiten und Chancen: Die angebotenen und durchgeführten Pilgerfahrten treffen die eingangs geschilderten Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen, treffen ihre Sehnsucht nach Spiritualität. Gut vorbereitet und gestaltet, ist gerade die Pilgerfahrt ins Heilige Land eine großartige pastorale Chance und ein nachhaltiges Glaubenserlebnis. 
Die Verortung des Deutschen Vereins im Heiligen Land, seine zahlreichen Kontakte zu den einheimischen Kirchen, Projektpartnern, Ordensgemeinschaften und Institutionen, die Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten eröffnen Zugänge zu anderen Kulturen, Konfessionen und Religionen. Durch diese Elemente, die gerade die Reisen des DVHL auszeichnen, gelingt es in hohem Maße, die Anliegen heutiger Pilger mit den Anliegen des Vereins zu verbinden.
Die vorhandene Infrastruktur, nicht zuletzt die beiden Pilgerhäuser im Heiligen Land, sind dabei zusätzliche Hilfen und Vorteile – auch gegenüber den Mitbewerbern.
Die Nahost-Synode hat die Situation, die Nöte und Anliegen der Christen im Heiligen Land in einer wichtigen Phase der politischen Entwicklung in den Ländern des Nahen Ostens in den Blickpunkt der kirchlichen und weltlichen Öffentlichkeit gerückt.
Es wird auch an uns sein, weiterhin an den aktuellen Themen, die im Synodenkontext verdeutlicht wurden, zum Wohle der Christen im Heiligen Land und der Menschen dort mitzuwirken und im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag dazu zu leisten, was Papst Benedikt XVI. bei einer Ansprache vor den Vertretern der Union der kirchlichen Hilfswerke im vergangenen Jahr unterstrich. Er würdigte den wichtigen Beitrag der Hilfswerke und rief dazu auf, diese Hilfen weiter fortzusetzen und auszubauen „damit das Heilige Land ... in geordneter und angemessener Weise die notwendige geistliche und materielle Unterstützung erhält, um das normale kirchliche zu führen und in besonderen Bedürfnissen auch abhelfen zu könne“. So bleibt gegenüber den zum Teil völlig neuen Herausforderungen „der kirchliche Liebesdienst wirksames Heilmittel und sichere Investition für die Gegenwart und die Zukunft.“
In diesem Sinne gilt es, unser Engagement als einen Stein in ein größeres Gesamtmosaik auch in Zukunft einzufügen.
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