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Israel-Museum zeigt Schick-Modelle

 

Nach jahrelangen Renovierungsarbeiten wurden die drei Flügel des Israel-Museums in Jerusalem für Archäologie, Judaica und Moderne Kunst am 25. Juli unter Beteiligung von Staatspräsident Shimon Peres und Premierminister Benjamin Netanyahu feierlich wiedereröffnet. Bis Anfang April 2011 wird im Archäologieflügel die Ausstellung „Breaking Ground: Pioneers of Biblical Archaeology“ gezeigt. Sie würdigt die Arbeit der ersten Wissenschaftler, die im 19. Jahrhundert mit der archäologischen Erforschung des Heiligen Landes begannen. Im Mittelpunkt stehen dabei Leben und Werk der drei Archäologen Felicien de Saulcy aus Frankreich, Sir Flinders Petrie aus Großbritannien und Conrad Schick aus Deutschland.

 

Dem Israel-Museum ist es gelungen, zahlreiche Fotografien, Zeichnungen, Karten, archäologische Funde und persönliche Gegenstände dieser drei bedeutenden Forscher zusammenzutragen und so die Anfänge der Palästinaforschung lebendig zu veranschaulichen. Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande konnte mit dem Modell der ersten, fünfzehnschiffigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg, das von Conrad Schick angefertigt wurde, zu der Ausstellung beitragen. Das einzigartige Modell wurde für die 10-monatige Dauer der Ausstellung an das Israel-Museum ausgeliehen und soll anschließend mit den anderen Sammlungen des Vereins in einem eigenen Museum auf dem Gelände des Paulushauses ausgestellt werden.

 

Stephan Mock

 

 

 

 

 

 

 

 

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