buchtipp3

 

deutsch
englisch

 

Kleine Leute im Neuen Testament

26 Biblische Begegnungen

 

In der Reihe Topos-Taschenbücher ist in Wiederauflage jetzt „Kleine Leute im Neuen Testament“ erschienen. Diese Begegnungen mit biblischen Gestalten erlebten wegen anhaltender Nachfrage mehrere Auflagen. In 26 kurzen Kapiteln stellt Erich Läufer einige der „kleinen“, aber für Gottes Heilsplan unentbehrliche Figuren vor. So den Baumkletterer Zachäus aus Jericho, die Diakonin Phöbe, den Kämmerer aus Äthiopien, jenen Glückspilz Eutychus, der während einer Pauluspredigt einschlief, den Volksaufwiegler Demetrius oder auch den verprügelten Synagogenvorsteher Sostenes und viele andere. Kleine Leute, das sind jene, die stets am Rand der großen Geschichte angesiedelt sind. Es sind Männer und Frauen – bei der Brotvermehrung sogar ein kleiner Junge –, die keine Hauptrolle spielen. Doch auch in den Nebenrollen wirkt der Gott der Geschichte und so ist nachzulesen, wie er mit sogenannten Randfiguren seinen Plan vorantreibt. Die Bekanntschaft mit diesen Leuten ist ein liebenswürdiger und ungewöhnlicher Anreiz, sich auf die Heilige Schrift einzulassen. Läufer ist ein guter und wo es sich ziemt humoriger Erzähler und kennt sich als Theologe und Publizist seit vielen Jahren im Heiligen Land und als ehemaliger Dozent für Neues Testament am Erzbischöflichen Diakoneninstitut (Köln) in der biblischen Zeitgeschichte gut aus. Seine Sympathie für die „kleinen Leute“ ist unverkennbar. Neben der Freude am Bibellesen möchten diese „Begegnungen“ auch die Augen dafür öffnen, dass der Weg durch die Heilsgeschichte manchmal ein Weg mit Ungereimtheiten und Schwachen ist, ein Weg mit Menschen, denen Gott die Freiheit lässt, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Ein unkonventioneller Zugang zum Neuen Testament.

 

J.C.

 

Kleine Leute im Neuen Testament

Biblische Begegnungen

112 Seiten, zahlr. sw-Zeichnungen

ISBN 978-3-8367-0713-8

Verlagsgemeinschaft Topos plus

Butzon & Bercker, Kevelaer

 

 

 

 

Das Dschihad-System

 

Der Streit um ein Verbot des Tragens der Burka, der Totalverschleierung muslimischer Frauen, hat die Frage nach dem politisierten Islam erneut angeheizt. Für die Kritiker sind Burka, Nikab und Tschador zutiefst menschenverachtend, andere verteidigen sie als religiöses Bekenntnis. Die Frage ist offen: Wie funktioniert der Islam? Kritiker wie Verteidiger scheinen sich seit Jahren wie im Kreis zu drehen. Fragen, die gestellt werden und Begriffe, die als Antworten dienen sollen, taugen nur bedingt, weil Fragen und Antworten aus unterschiedlichen Gesellschaften geliefert werden. Die hier vorliegende Analyse geht einen anderen Weg: Ausgehend vom Selbstverständnis des Islam, ein umfassendes, weil alle Lebensbereiche durchdringendes Ordnungs- und Wertesystem zu sein, analysiert der Autor anhand des Korans dieses System. Er zeigt auf, welche sozialen und politischen Konsequenzen es haben muss, wenn dieses System als kulturelle Selbstverständlichkeit verinnerlicht und als Grundlage der Gesellschaft akzeptiert wird. Manfred Kleine-Hartlage will belegen, dass zum islamischen Dschihad·System gehört, die von ihm geprägte Gesellschaft konsequent zu formen, nichtmuslimischen Gesellschaften zunächst die islamischen Spielregeln aufzudrängen, um diese schließlich für alle verbindlich zu machen. Gewalt spiele dabei zwar eine nicht wegzudenkende Rolle, nicht immer aber die entscheidende. Diese Hauptthese der Untersuchungen wird ihre Kritiker finden, wahrscheinlich auch Verharmloser. Als Grundlage für einen Diskurs ist die Fülle des Materials jedenfalls gut geeignet.

 

Erich Läufer

 

 

Manfred Kleine-Hartlage

Das Dschihad-System

Wie der Islam funktioniert

288 Seiten, ISBN 978-3935197-96-0

Resch Verlag, Gräfelfing

 

 

 

 

 

 

 

(c) Deutscher Verein vom Heiligen Lande - 2010     mail[[at]heilig-land-verein.de

[Startseite] [Wir über uns] [Einrichtungen] [Pilgerreisen] [Freiwilligendienste] [Spenden] [Impressum]