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Bundespräsident Wulff besucht Heilig-Land-Verein in Jerusalem
Wulff nimmt an Adventsfeier in der Dormitio-Abtei teil.
Bundespräsident Christian Wulff hat am Sonntag die Dormitio-Abtei des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande in Jerusalem besucht. In der benediktinischen Gemeinschaft auf dem Berg Zion nahm er am Adventssingen und dem ökumenischen Gebet teil. „Ihr Besuch unterstreicht die Bedeutung dieses Ortes für die deutschen Christen. Ich hoffe, dass eines Tages alle Völker in Frieden und Freiheit auf diesen Berg pilgern können“, sagte Bernd Mussinghoff, Leiter des Jerusalem-Büros des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, zur Begrüßung.
Nach seinem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem machte Bundespräsident Christian Wulff während seiner ersten Reise nach Israel und in die palästin ensischen Gebiete auch in der Dormitio-Abtei am Rande der Jerusalemer Altstadt Station. Die Einrichtung des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande wird von den Benediktiner-Mönchen für ihre Arbeit im Heiligen Land genutzt. „Ich freue mich, dass Sie Kontakt zu den christlichen Projekten im Heiligen Land und den Menschen, die sich dort engagieren, suchen“, so Mussinghoff. Während der Adventsstunde stand die Besinnung im Mittelpunkt. In einem kurzen Grußwort dankte der Bundespräsident allen Mitarbeitern in den kirchlichen Einrichtungen im Heiligen Land – vor allem den Ordensleuten, die mit ihrem Engagement für Bildung und soziale Fürsorge, zum Frieden und zur Verständigung zwischen den Religionen beitragen. Die Bedeutung dieser Arbeit für die Wertebildung einer Gesellschaft werde oft unterschätzt, so Wulff.
Der Heilig-Land-Verein ist schon seit über 150 Jahren die Plattform für das Engagement der deutschen Katholiken in Israel und den palästinensischen Gebieten. Er unterhält in der Region mehrere Einrichtungen, organisiert Pilgerreisen und unterstützt soziale Projekte. Jedes Jahr vermittelt der Verein zudem über 100 Volontäre oder Zivildienstleistende in Einrichtungen vor Ort.

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