Heiliges Land verbindet
Freunde des Heiligen Landes blickten auf Reisen 2011.
Mehr als 600 Gäste sind am Sonntag der Einladung des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande ins Maternushaus gefolgt, um sich über Pilgerreisen und das christliche Engagement in der Nahost-Region auszutauschen. Generalsekretär Heinz Thiel freute sich, unter den Gästen auch den Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff zu begrüßen.
Neben dem Ausblick auf das Reiseangebot 2011 des Vereins stellten Vertreter aus Jordanien ihre Heimat als vielfältiges Reise- und Pilgerland vor. Auf großes Interesse beim Publikum stieß der jordanische Künstler Rakad Al-Nawafleh, der mit farbigem Sand scheinbar mühelos Figuren und Landschaften in Glasflaschen zauberte. Nach den Informationen zu den Reisen bestand an den Ständen im Foyer des Maternushauses die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung. Gefragte Gesprächspartner waren dabei die Vertreter aus dem Heiligen Land. Da sich der Deutsche Verein vom Heiligen Lande in diesen Tagen zu seiner Generalversammlung trifft, waren die Leiter der vereinseigenen Einrichtungen auch beim Pilgertreffen anwesend.
Im zweiten Teil des Pilgertreffens stand das christliche Engagement im Heiligen Land im Mittelpunkt. Volontäre berichteten über ihren Einsatz in sozialen Projekten. Schon seit vielen Jahren vermittelt der Heilig-Land-Verein junge Menschen in vereinseigene Einrichtungen oder in Partnerprojekte. Die Erfahrungen, welche die meist jungen Menschen bei diesen Freiwilligendiensten sammeln, sind sehr positiv, und ihre Mitarbeit ist für viele Projekte wichtig. Zum Abschluss des Pilgertreffens vermittelten Benediktiner der Dormitio Abtei einen Eindruck von ihrem Wirken in Jerusalem und am See Gennesareth. Der Nachmittag endete mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Priesterseminars.
"Das Pilgertreffen bringt viele Menschen zusammen, die sich dem Heiligen Land verbunden fühlen. Ich freue mich, dass der Deutsche Verein vom Heiligen Lande mit solchen Veranstaltungen auch abseits der Reisen und der sozialen Arbeit vor Ort Gemeinschaft und Solidarität schafft", zieht Heinz Thiel ein positives Resümee des Tages.
|