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Solidarisch mit den Christen im Heiligen Land

Generalversammlung des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande

 

Die Generalversammlung des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande blickt mit Sorge auf die Situation der Christen im Nahen Osten. In ihrer Schlussresolution beklagen die Delegierten der deutschen Bistümer, dass die Lebensgrundlage der Christen immer weiter untergraben wird. Darum rufen sie zu mehr Schutz und Aufmerksamkeit auf. Sie unterstützen damit die Botschaft der kürzlich in Rom zu Ende gegangenen Bischofssynode für den Nahen Osten.

 

Auf der Generalversammlung in Köln berichteten die Leiter der vereinseigenen Einrichtungen über ihre Arbeit und die aktuelle Situation in Israel und Palästina. "Auch wenn dieses Jahr erfreulicherweise nicht von Schreckensnachrichten von Kriege oder Militäraktionen geprägt ist, dürfen wir nicht glaube, dass im Heiligen Land alles gut ist. Die Lage bleibt für die Menschen nach wie vor sehr schwierig", fasste Heinz Thiel, Generalsekretär des Heilig-Land-Vereins, die Berichte aus den Projekten zusammen. Dies bestätigte auch Bruder Peter Bray, Vize-Kanzler der Bethlehem Universität. In seinem Vortrag schilderte er detailliert die Probleme einer akademischen Ausbildung unter den Bedingungen der Besatzung.

 

Alle Einrichtungen des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande haben in diesem Jahr ihre Anstrengungen intensivieren können. Dies gilt für Beit Emmaus, einem Pflegeheim für Frauen mit einer neu aufgebauten Hochschulausbildung für Kinderkrankenschwestern, genauso wie für die Schmidt-Schule in Jerusalem. Die Schülerzahlen der nunmehr deutschen Auslandsschule wurden in diesem Jahr noch einmal auf insgesamt 560 gesteigert. Die Dormitio Abtei vermeldete, dass der Klosterneubau am See Gennesaret nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt werden konnte.

So schwierig die Lebensumstände für die Christen im Heiligen Land sind, so groß ist das Interesse der Menschen in Deutschland, in das Land der Bibel zu reisen und vor Ort in Kontakt mit den Christen zu kommen. Noch nie kamen so viele Menschen mit dem Heilig-Land-Verein in die Region wie 2010. "Für die Christen im Heiligen Land sind die Besuche von Pilgern und die Angebote in den Projekten wichtige Zeichen der Solidarität", so Thiel. Darum dankten die Delegierten allen Mitgliedern und Spendern für die tatkräftige Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

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