1001_visa-politik

 

deutsch
englisch

 

Vatikanbotschafter kritisiert Israels Visa-Politik

 

Der Vatikanbotschafter in Jerusalem, Erzbischof Antonio Franco, beklagt anhalten- de Probleme bei der Visa-Vergabe für Geistliche durch den israelischen Staat. Auch für europäische Ordensleute und Priester seien die Aufenthaltsgenehmigungen von zwei Jahren auf ein Jahr verkürzt worden, sagte der Nuntius dem italienischen bischöflichen Pressedienst SIR. Es sei zu fragen, „warum diese Beschränkungen erfolgten und was sich tun lässt, um zur früheren offeneren Praxis zurückzukehren“. Der Kustos des Heiligen Landes, Franziskanerpater Pierbattista Pizzaballa, sprach von einer verwirrenden Situation. Manche Einreisegesuche würden genehmigt, andere abgelehnt und wieder andere nicht beantwortet. Es sei schwer zu beurteilen, ob dahinter eine bestimmte politische Linie oder nur Bürokratenwillkür stehe. In jedem Fall erschwere die Visa- Praxis eine Personalplanung für die Kirchen. Es handele sich um ein altes Problem, das durch die Besetzung des Innenministeriums mit dem Schass-Politiker Eli Yishai lediglich deutlicher geworden sei, unterstrich Pizzaballa SIR zufolge.

 

 

 

 

 

 

(c) Deutscher Verein vom Heiligen Lande - 2010     mail[[at]heilig-land-verein.de

[Startseite] [Wir über uns] [Einrichtungen] [Pilgerreisen] [Freiwilligendienste] [Spenden] [Impressum]