0904_Christen_Nahost

 

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Papst: Christen müssen in Nahost gemeinsam auftreten

 

Papst Benedikt XVI. hat die Christen des Nahen Ostens zu besonderer Einheit aufgerufen. Gerade in einer Region, die schwer von Spaltungen, Konflikten und unermesslichem menschlichen Leiden geprägt ist, müssten die Christen gemeinsam auftreten. Benedikt XVI. wandte sich mit dem Appell an die Mitglieder der internationalen gemischten Theologen-Kommission von Katholiken und Altorientalischen Kirchen. Die Tatsache, dass die Mitglieder dieser Kirchen aus Ost und West bereits zum sechsten Mal zu einer Arbeitskonferenz zusammenträfen, sei an sich schon ein ermutigendes Zeichen der Hoffnung, so der Papst. Die altorientalischen Kirchen – Kopten, Armenier, Syrer, Äthiopier – haben sich bereits nach den ersten vier Konzilien ab dem fünften Jahrhundert von der Universalkirche getrennt. Die Orthodoxie entwickelte sich 500 Jahre später – nach 1054 – von der Kirche des Westens weg. Die Theologen-Konferenz, die in Rom tagte, befasste sich diesmal mit der Frage von „Kirche als Gemeinschaft“.

 

 

 

 

 

 

 

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