0909_strassenschlacht

 

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Israel: Streit um Sabbatruhe führt zu Straßenschlacht

 

Etwa 1.500 ultraorthodoxe Juden haben sich letzthin in Jerusalem eine Straßenschlacht mit der Polizei geliefert. Sie protestierten gegen den Beschluss von Bürgermeister Nir Barkat, am Sabbat die Tiefgaragen unter der Stadtverwaltung für Besucher der Altstadt zu öffnen. Während des Sabbat ist das Parken kostenlos. Um nicht gegen die jüdischen Religionsgesetze zu verstoßen, die für den Sabbat ein striktes Arbeitsverbot vorsehen, wurden nicht-jüdische Wächter angeheuert. Während der Krawalle wurden auch Steine und zerbrochene Flaschen auf die Sicherheitskräfte geworfen. Sechs Polizeibeamte und ein Pressefotograf wurden verletzt. Der Bürgermeister ließ mitteilen, dass künftig auch andere Tiefgaragen am Sabbat geöffnet würden, um nicht-frommen Besuchern der Stadt zu ermöglichen, ihre Autos zu parken, ohne die Straßen zu blockieren.

 

 

 

 

 

 

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