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Friedenslied-Rabbi: Es war ein Gebet
Bei dem Friedenslied auf dem interreligiösen Treffen mit Benedikt XVI. hat es sich nach Ansicht des Initiators, Alon Goschen-Gottstein, um ein „Gebet in Form eines Lieds“ gehandelt. Er sei sich dessen bewusst, dass noch nie zuvor ein Papst gemeinsam mit anderen Religionsvertretern gebetet habe, sagte der Rabbiner der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Eine solche „starke Geste“ sei um der „Zukunft des Dialogs“ willen wichtig gewesen.
Bei der interreligiösen Begegnung am 14. Mai in Nazareth hatte Goschen-Gottstein nach der Ansprache des Kirchenoberhaupts die Versammelten aufgefordert, nach dem „Reden über den Frieden auch für den Frieden zu beten“. Darauf stimmte er ein selbst geschriebenes Lied mit dem Text „Salaam, Schalom – Herr, gib uns Frieden“ an. Der Papst stand daraufhin auf, ergriff die Hände des neben ihm stehenden Rabbiners und Scheichs und sang leise mit.
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